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„Vom Kupferdraht zum Laserlink“

Wochenend-Symposium des DeSK im Bildungshaus Steinheim für 30 angehende Abiturienten.

Wieso ist das denn plötzlich so dunkel? Erkan Kalafatci, Ausbilder DHBW-Studenten, von Tesat-Spacecom demonstriert die Geheimnisse des polarisierten Lichts. Foto: C. Mohr

„Wie funktioniert das eigentlich mit der Kommunikation zwischen Erde und Satelliten?“ Dieser Frage gingen beim 9. Wochenend-Symposium des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK) wieder einmal 30 interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufen von 11 verschiedenen Gymnasien nach. Mit dabei waren fünf junge Leute des Bildungszentrums Weissacher Tal, die sich vom neuen Abteilungsleiter für Naturwissenschaften am Gymnasium, Dr. Peter Oberprantacher überzeugen ließen, für diese spannende Veranstaltung ein Wochenende zu investieren. Robin Brenner, Nathanael Kugler, Luis Männer, Isabell Schützle und Michelle Weick aus der K1 des Gymnasiums im Bildungszentrum schienen es nicht zu bereuen, den Freitag und Samstag zusammen mit Gleichgesinnten und engagierten Ingenieuren und Wissenschaftlern des DeSK im Bildungshaus Steinheim zu verbringen. Informationstransport per Laser, die Probleme des im Weltall herrschenden Vakuums, die Geheimnisse des polarisierten Lichts und die Möglichkeiten einer Infrarotkamera waren nur einige der Themen, die in spannenden Versuchen bearbeitet wurden. Dazu kamen ungeschminkte Informationen aus erster Hand über die Arbeit von Firmen wie Tesat-Spacecom, Thales Alenia Space und SignalhornTrusted Networks sowie ein Vortrag eines Studenten der Universität Stuttgart über seine Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik und die vielfältigen Möglichkeiten und Spezialgebiete, dort einen Ingenieurabschluss zu erreichen.

Unter der Leitung von Dilara Betz, Geschäftsführerin des DeSK und den Vorstandsmitgliedern Reinhard Schnabel und Dr. Hans-Peter Petry, die für das Programm des Symposiums verantwortlich waren, verbrachten die angehenden Abiturienten hochkonzentrierte, aber kurzweilige Stunden, die vielleicht einerseits für neue Motivation in der Oberstufe am Gymnasium sorgten, aber womöglich auch andererseits konkrete Studien- oder sogar Berufsziele in den jungen Menschen weckten. Die hervorragende Unterbringung, das gute Essen und die Bowling-Bahn taten natürlich ein Übriges, um den Aufenthalt zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

Artikel aus der Backnanger Kreiszeitung vom 4. November 2017 (Text: Christoph Mohr/Foto: DeSK)